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Hier wird man nicht vergessen! Eröffnungsfeier des Frühlingssemesters

  • 26. Februar 2020
  • Autor: FL / Fotos: MR

Der Frühling schien Zürich jedenfalls nicht vergessen zu haben. Das Frühlingssemester lag bereits in der Luft, als sich die gut 540 Schülerinnen und Schüler, die Lehrerschaft und einige Eltern am Morgen des 24.2.20 auf den Weg in die Kirche Neumünster machten. Die Luft war mild, die Sonne zeigte erste Versuche, die Wolkendecke zu durchbrechen und nur die Skibräune vieler Schülerinnen und Schüler zeigte an, dass die Skiferien stattgefunden hatten.

Doch nun beginnt der Alltag wieder, eingeläutet durch das schöne Ritual der Eröffnungsfeier. Rektor Dr. Thomas Bernet machte sich in seiner Rede auf die Suche nach dem idealen Schüler, der idealen Schülerin. Doch gibt es ihn oder sie? Den Idealtypus? Soll er gut gekleidet sein? Benehmen und Anstand kennen? Oder doch lieber kreativ sein und eine Spur widerborstig? Kritisch auf jeden Fall, aber auf keinen Fall nörgelig! Und in jedem Fall sozialkompetent. Die gute Mischung macht es! Und sicherlich sind unter den vielen, die sich den Aufnahmegesprächen und in den nächsten Wochen den aufwändigen Aufnahmeprüfungen stellen werden, etliche unterschiedliche Charaktere, die diese gute Mischung ergeben. Die Schule als Ozean war eine Metapher, die Rektor Bernet am Schluss der Veranstaltung gebrauchte, in Anlehnung an die ozeanotastische Ausstellung im Schulhaus. Und in unserem Schulozean schwimmen eben viele bunte Schwärme an Fischen!  

Doch bevor der reguläre Unterricht startete, gaben die Maturanden Lena Kluser und Alexander Schlieper wieder, was sie in den vergangenen Jahren am FGZ erleben durften. Sie zeichneten für die jüngeren Schülerinnen und Schüler eine exemplarische Schulkarriere am FGZ nach. Da wurde der Klassengeist beschworen, wurden die Regeln auf Schulreisen genannt, die im ersten Jahr eingehalten wurden, um dann immer mehr getestet zu werden. Der Stress im fünften Schuljahr und die trügerische Ruhe nach der Abgabe der Maturitätsarbeit kam zur Sprache und der besonders schöne Satz, der das FGZ auszeichnet: Hier wird man nicht vergessen!

Auf keinen Fall zum Vergessen, sondern höchst erinnerungswürdig waren auch die musikalischen Einlagen. Die Sängerinnen und Sänger (Rajiv Das, Hillevi Horrer, Naomie Ladner, Alexandra Keller), Bassist (Niklas Eriksson), Gitarristin (Alexandra Keller), die Percussionisten (Lawrence Fagan, Emilian Pitts) und Pianisten (Philip Dengler, André Meyer, Peter Stüger) stimmten uns mit gefühlvollen Balladen, Popsongs und Chopin auf das neue Semester ein. Sogar eine Eigenkomposition von Zelia Bjordal hatte in der Kirche Neumünster Premiere. 

Und auch diesmal wurde das Wichtigste nicht vergessen: Die Aufnahme von drei neuen Schülerinnen und Schülern in die FGZ-Gemeinschaft durch den Handschlag mit Rektor Bernet.