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Immersive Kunst im Lichtmuseum Maag

  • 07. Februar 2022
  • Autor/in: Amélie Halter, G4e

Am Nachmittag des 27. Januars besuchten wir mit unserer Spanischlehrerin Frau Ambühl die Ausstellung «Frida Kahlo Experience» in der Maag-Halle. Im ersten Teil des Besuchs erzählte uns Frau Ambühl viel über das bewegte und schicksalsreiche Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907 - 1954): über ihren einschneidenden Unfall, ihre Leiden, die Affären ihres Mannes, ihren revolutionären Eifer. Kahlos Malerei ist denn auch durch ihre lebenslangen chronischen Schmerzen, die auch zu Depressionen führten, geprägt. Mit ihrem Ehemann Diego Rivera, der ebenfalls ein berühmter Maler war, führte sie eine leidenschaftliche Beziehung mit Höhen und Tiefen.

Im zweiten Teil der Ausstellung schauten wir uns einen Film an, der das Leben von Frida Kahlo anhand ihrer Bilder darstellte. Das Besondere an diesem Film ist, dass er mittels diverser Beamer an die grossen Wände der Maag- Halle projiziert wurde. Durch diese zahlreichen Leinwände wurden meine Klassenkameraden und ich sofort eingehüllt von den verschiedensten Farben und Formen. Kahlos Stil ist zum Teil real volkstümlich, beinahe naiv, zum Teil mit surrealistischen Elementen versehen. Traditionelle südamerikanische Musik, die während des Filmes lief, vertiefte die authentische Atmosphäre.

Ein Zitat, das für mich persönlich Frida Kahlos Werke noch eindrücklicher macht, lautet: «Nunca pinto sueños o pesadillas. Pinto mi propia realidad.» (Ich male nie Träume oder Albträume. Ich male meine eigene Realität.) Die Vorstellung, dass alle Bilder, die Frida Kahlo erschaffen hat, nicht aus ihrer Imagination stammen, sondern aus der Realität, ist beinahe beängstigend.

Wir verliessen die Maag-Halle beeindruckt, die Köpfe gefüllt mit den verschiedensten Impressionen des unglaublichen Lebens der Künstlerin. Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen. Kunst auf solch riesigen Leinwänden bewundern zu können, war sehr eindrucksvoll.