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Schwerpunktfachwoche Wirtschaft und Recht im internationalen Genf

  • 18. Oktober 2018
  • Autor: Aaliyah, Gabriela, Nicole und Olivia aus den Klassen O52 und O53

Montag, 1. Oktober 2018
Am Montagmorgen trafen wir uns zu früher Stunde am Zürich Hauptbahnhof und fuhren mit dem Zug nach Genf. Vom Bahnhof in Genf ging es zu Fuss weiter bis zum Hotel, wo wir uns zuerst einrichteten und anschliessend zu Mittag assen. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus zum Jardin Botanique und besuchten dann die WTO (World Trade Organization). Herr Lanz, der Economic Affairs Officer, hielt einen spannenden Vortrag und erzählte uns viel zur WTO. Dabei begann er mit der Geschichte der WTO, die 1948 gegründet wurde und zu Beginn 23 Mitglieder zählte. Heute hat die WTO 164 Mitgliedstaaten. Er erzählte uns weiter über die Funktionen der WTO, die Vertragsarten und den Handel ohne Diskriminierung. Nach dem Besuch bei der WTO begaben wir uns auf den Weg zum ersten Stopp unseres internationalen Rundganges in Genf, wo wir kleine Vorträge hielten und unser Wirtschaftslehrer Herr Sigg uns viel dazu erzählen konnte.

Dienstag, 2. Oktober 2018
Am Dienstag erwachten wir das erste Mal in dem für uns noch unbekannten Genf und freuten uns auf den kommenden Tag. Darauf folgte der zweite Teil der Einzelvorträge zum Thema „Internationales Genf“ und wir bewegten uns langsam Richtung UNO (United Nations Organization), wo ein grosses Highlight auf uns wartete. Nach der für uns etwas ungewohnten Sicherheitskontrolle erhielten wir eine Führung durch das UNO-Gebäude und konnten mehrere Räume besichtigen und einer echten Konferenz zuschauen. Zudem erhielten wir viele Informationen über das Tätigkeitsfeld der UNO und die Bedeutung der Mitgliedschaft bei dieser wichtigen Organisation, welche uns sehr beeindruckte. Anschliessend an die Mittagspause hatten wir einen kleinen geschichtlichen Rundgang im Stadtzentrum. Wir verbrachten unseren Nachmittag im Patek Philippe-Museum, welches eine tolle Abwechslung war, und wir erfuhren viel über die Uhrmacherei und die Geschichte von Patek Philippe.

Mittwoch, 3. Oktober 2018
Am Mittwochmorgen fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus zur Schweizer Mission. Diese hat die Aufgabe, die Schweiz in internationalen Verträgen zu vertreten und sich für ihre Interessen einzusetzen. Nach der Ankunft wurden wir herzlich von Frau Singewald, einer Mitarbeiterin der Eduki, eine Organisation, welche Bildung der Kinder und Jugendliche für die Arbeit der internationalen Organisationen und für die internationale Zusammenarbeit fördert, empfangen und entsprechend über die kommende Präsentation informiert. Nach der Einführung erhielten wir einen spannenden Vortrag von Herrn Busch, dem Minister und stellvertretenden Ständigen Vertreter von diversen Organisationen. Er hat uns viel über die Beziehung zwischen der Schweiz und der EU und anderen bedeutenden Handlungspartnern erzählt.

Nach dem Besuch bei der Schweizer Mission hatten wir eine Mittagspause und gingen dann im Anschluss zur Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die ILO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Dies bedeutet, dass sie die Aufgabe hat, Menschen und Arbeitsrechte zu fördern wie auch für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Wir hörten daraufhin einen Vortrag von Frau Hoehtker, einer Historikerin, die diverse Forschungen betreibt und Mitarbeiterin der ILO ist. Wir besprachen in einer Diskussionsrunde zudem auch noch die Massnahmen und Regelungen der Arbeitsgesetze in verschiedenen Ländern und wie die ILO in Konferenzen vorgeht. Im Ganzen war dies eine beeindruckende Erfahrung, welche sehr lehrreich war.

Donnerstag, 4. Oktober 2018
Am Donnerstagmorgen machten uns auf dem Weg zum Museum des Roten Kreuzes. Da es schon viele andere Besucher im Museum hatte, nutzten wir die Zeit und es konnte ein Schüler seine Präsentation zum Roten Kreuz halten. Das Rote Kreuz ist das grösste und älteste Hilfswerk der Schweiz, welches 1866 in Bern gegründet wurde. 24 Kantonalverbände, zwei Stiftungen, zwei Vereine und fünf Rettungsorganisationen gehören dem Schweizerischen Roten Kreuz an.

Das Museum teilte Kopfhörer aus, welche wir im Museumsrundgang benutzen konnten. Die drei Hauptthemen des Museums — die Verteidigung der Menschenwürde, Wiederherstellung der Familienbande und Begrenzung der Risiken von Naturgefahren — wurden mit verschiedenen Ausstellungen in mehreren Räumen präsentiert. Es gab Artefakte aus der Vergangenheit wie Briefe oder Dokumente der gefangenen Soldaten in Kriegen und interaktive Abbildungen verschiedener Menschen, die in der Vergangenheit Hilfe vom Roten Kreuz erhalten haben. Mit dem Audioguide konnten wir ihren Erfahrungen und Geschichten zuhören. Nach dem Besuch dieses Museums hatten wir eine bessere Ahnung über die Arbeit und die Aufgaben des Roten Kreuzes. Nicht nur wurden die Ausstellungen visuell gut präsentiert, man fand auch bei jedem Exponat nebenbei eine Beschreibung und Audioerklärung. Nach dem lehrreichen Besuch machten wir uns auf dem Weg zum Zug zurück nach Zürich.

Freitag, 5. Oktober 2018
Am Freitag trafen wir uns in der Schule, um die vergangene Woche zu besprechen und danach ging es in die Herbstferien.