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Arbeits- und lehrreiche Tage an der ETH Zürich. Ein FGZ-Schüler berichtet.

  • 10. März 2020
  • Autor: David Rühli, Samson Park

Bevor die viertägige ETH-Woche begann, war ich mir sicher, dass diese nur aus langen Lektionen und Einführungen zum Campusleben bestehen würde. Tatsächlich erwartete mich in dieser Woche viel praktische Arbeit. Dass wir unsere Projekte weiter bearbeiten durften und dabei etwas über die Schule lernten, hat mir sehr gefallen.

Am Montamorgen der letzten Woche vor den Sportferien standen alle Teilnehmer der ETH-Woche im alten Gebäude neben dem Universitätsspital bereit und warteten auf unsere Begleiterin. Als diese pünktlich ankam, führte sie uns durch das weitläufige Gebäude und informierte uns über die Geschichte und die Tätigkeiten der ETH. Nach dieser kurzen Tour durch den alten Campus begaben wir uns in das Gebäude des Maschinenbau-Departements und begannen die individuelle Arbeit an unseren Projekten, den sogenannten «Dance-Bots». Jeder von uns bekam ein Bauset, welches einen Lautsprecher, Räder und ein Motherboard enthielt. In selbständiger Arbeit löteten wir alle der Anleitung entsprechend unsere eigenen Roboter zusammen. Nachdem wir unsere «Dance-Bots» fertiggestellt hatten, wurden uns zwei Aufgaben gestellt: Zuerst sollten wir in Gruppen unseren Robotern Choreographien im MP3-Format einprogrammieren und diese schlussendlich vorstellen. Danach wurde uns aufgetragen, unsere Roboter mit demselben Programm durch ein Labyrinth zu führen. Als jedes Team ihren Code absolviert hatte und wir bereit waren, die Maschinen durch das Labyrinth zu führen, veranstalten wir ein Rennen. Als die Sieger klar entschieden und belohnt wurden, durften wir mit unseren selbstgebauten «Dance-Bots» gehen.

Am Mittwoch und Donnerstag haben wir uns bei dem ETH Campus Hönggerberg getroffen. Wir wurden zuerst begrüsst und bekamen eine Führung durch den Campus. Im Anschluss bekamen wir unsere Ausrüstung, welche aus Labormantel und Laborbrille bestand. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt, welche sich jeweils mit den Bereichen «Soft and Living Materials», «Magnetism and Interface Physics», «Nanomatallurgy», «Soft Materials and Interfaces», «Metal Physics and Technologie» und «Multifunctional Materials» beschäftigten. Die Gruppen wurden so gebildet und rotiert, dass am Schluss alle fast alles gesehen hatten. Wir hatten jeweils eine Stunde Mittag; diese Zeit benutzten wir, um in der Mensa zu essen und unseren Kopf zu entspannen, denn diese intensiven und langen Tage zehrten an unserer Konzentration. Am Donnerstagnachmittag haben wir uns dann von den Leitern und Lehrern verabschiedet, und sobald wir unsere Zeugnisse erhielten, konnten wir in die lang ersehnten Ferien gehen.