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Die dritten Klassen sind auf gesunder und sportlicher Mission im Wallis

  • 11. Juni 2019
  • Autor: SK

Statt der Schulbank drückten
unsere dritten Klassen Karabiner,
Bike-Lenker und zogen Pfeile.
Die dicht geplante Sport-
und Gesundheitswoche in Fiesch
war ein Erfolg.

 

Es klickt. Der lebensrettende Karabiner rastet ein. «Gesichert», verkündet Seilpark-Instruktor Renato Volken. Täte er einen Schritt nach vorn, es ginge 20 Meter in die Tiefe. Die FGZ-Schülerinnen verfolgen die Handgriffe des Experten mit mehr oder weniger Aufmerksamkeit. Für einige ist eh schon klar: «Da will ich nicht hoch!» Andere können es kaum erwarten, durch die Hochseile zu hangeln.

Seit vielen Jahren führt das FGZ jeweils im Juni die Sport- und Gesundheitswoche für seine Drittklassschülerinnen und -schüler durch. Seit Langem war man heuer wieder einmal in Fiesch VS statt in Filzbach GL zu Gast. «Es gibt eigentlich schweizweit nur diese zwei Orte, welche eine vergleichbar gute Infrastruktur aufweisen für unsere vielfältigen Anforderungen», sagt Sport-Fachschaftsvorstand Jan Geser. Denn die Organisatorinnen und Organisatoren Anna Höpli, Christine Aerne, Bahar Behzadi, Fabienne Douls, Olive Decorvet, Patrick Ruckstuhl, Bettina Stäger, Valeria Fravi, Jan Geser und Moritz Schenk unter der Hauptleitung von Marcel Engel haben hohe Ansprüche an die Infrastruktur: Biking, Bogenschiessen, Schwimmen, Orientierungslauf, Selbstverteidigung, Minigolf, Yoga, Trampolin, Disk-Golf und das erwähnte Seilpark-Klettern stehen auf dem Programm. Daneben hielt Biologielehrer Patrick Ruckstuhl mehrere Vorträge zum Thema der gesunden Ernährung. Das dichte und wohlkoordinierte Programm kam dank den disziplinierten Nachtwachen der Klassenlehrpersonen auch mit unseren schlafmangelgeplagten Lernenden gut zurecht (die erste Nacht war wie erwartet wenig schlafergiebig für viele Teilnehmende...).

Freinächte hin oder her, die Mädchen der M34 sind mittlerweile auf der zweiten Plattform angekommen. Grüner Karabiner-Locker. Das bedeutet: Abseilen mit dem Rollkarabiner. Eine Schülerin wagt sich vor, klinkt sich ein, ein letzter Blick zurück und gleitet dann nur vom Surren der Rollen begleitet ins Blätterdickicht davon, mit 30 Stundenkilometern der nächsten Plattform entgegen.