Hauptinhalt

Die Fachschaft Deutsch taucht in das reichhaltige kulturelle Angebot Wiens ein.

  • 17. April 2018
  • Autor: KI

Vom 13. bis 15. April 2018 verbrachten Klaudija Kordic, Anabel Flury, Carmen Weckmann, Klaus Nürnberg und Christian Knipfer intensive und erlebnisreiche Tage in Wien, um abseits vom schulischen Alltag neue Anregungen für den Deutschunterricht am FGZ zu sammeln. Als Vorbereitung auf die Reise lasen wir den Roman "Der Trafikant" von Robert Seethaler (2012 im Verlag Kein & Aber erschienen), in dem es darum geht, wie ein junger Mann, der nach Wien gezogen ist und fortan in einer Trafik (= Kiosk) arbeitet, sich allmählich mit Sigmund Freud anfreundet und sich von ihm Rat in einer komplizierten Liebesaffäre erhofft. Überschattet wird ihr Leben von der sich brutal ausbreitenden Herrschaft der Nationalsozialisten in Österreich. Die Schauplätze der Handlung (u.a. das Freud-Museum, den ehemaligen Sitz der Gestapo Zentrale am Schwedenplatz und das Schweizerhaus im Prater) haben wir am Freitag besucht und konnten uns so den Verlauf der historischen und fiktiven Ereignisse im Roman vergegenwärtigen. Der Höhepunkt am Samstag war der Besuch im Burgtheater, wo wir "Eines langen Tages Reise in die Nacht" von Eugene O'Neill sahen.

In zahlreichen Gesprächen in einer entspannten Umgebung konnten wir ausserdem viele Themen vertiefen und Fragen im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht an unserer Schule ausführlich erörtern, für die wir im schulischen Alltag bisher zu wenig Zeit hatten; was den persönlichen Austausch und generell die Zusammenarbeit in der Fachschaft auch in Zukunft stärkt. Wir sind dankbar, dass die Schulleitung uns diese Reise ermöglicht hat und kehren mit vielen positiven Eindrücken zurück an die Schule.