Hauptinhalt

Die spannende Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

  • 02. November 2018
  • Autor: BI, ZK und HO

In der MINT-Woche vor den letzten Herbstferien erhielten die Schülerinnen und Schüler der 4. Gymnasialklassen einen Einblick in die ausserschulische Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). In vier unterschiedlichen Gruppen konnten die Schülerinnen und Schüler beim Besuch in einer Unternehmung Einblick in die Arbeitswelt erhaschen, an einer Hochschule oder Fachhochschule eine Auswahl an Studiengängen kennenlernen und in verschiedenen Workshops selber «MINT-tätig» werden. 

Gruppe «Informatik»
In unserer modernen Welt geht nichts mehr ohne Informatik. Und genau mit dieser Thematik setzten sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Gruppe auseinander – sowohl praktisch als auch theoretisch. Unter anderem programmierten die Schülerinnen und Schüler einen Lego-Roboter, besuchten das Departement für Informatik an der Universität Zürich und erlangten Einblick in die Tätigkeiten der Firma Zeix, welche sogenannte «User-Interfaces» programmiert.

Gruppe «Energie und Umwelt»
«Energie sparen» und «die Umwelt schützen» – das sind Themen der heutigen Gesellschaft, um die auch die Politik und die Unternehmen nicht mehr herumkommen. In dieser Gruppe erhielten die Schülerinnen und Schüler die Chance, sich auf einer wissenschaftlichen Ebene mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Unter anderem besuchten sie das Kernkraftwerk in Gösgen, absolvierten einen Workshop zum Thema «Photovoltaik» (Solarzellen) und lernten die EMPA in Dübendorf kennen. An der Universität Zürich erfuhren sie zudem, wie das Geographische Institut mit dem Thema Nachhaltigkeit umgeht.

Gruppe «Life Science»
Unter «Life Science Engineering» versteht man ein Forschungsfeld und Studienfach, das zwischen den Ingenieurswissenschaften und den Lebenswissenschaften angesiedelt ist und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Erst wenn man verstanden hat, wie lebende Systeme funktionieren, kann man dieses Wissen technisch weiternutzen, sei das in der Medizin, in der Pharmazie, in der Ernährung oder in der Landwirtschaft. In dieser Gruppe durften die Schülerinnen und Schüler unter anderem das Studienfach Lebensmittelwissenschaften kennenlernen und erfahren, wie Fliegen dazu beitragen, die Genforschung voranzutreiben. Abgerundet wurde die Projektwoche dieser Gruppe durch den Besuch in der JOWA Pasta-Fabrik und durch einem Workshop, in dem die Schülerinnen und Schüler selbst kochten und dabei sahen, wie Lebensmittel technologisch verarbeitet werden. 

Gruppe «Technik und Bau»
Die Gruppe «Technik und Bau» setzte sich in der MINT-Woche vor allem mit dem Ingenieurberuf auseinander. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie vielfältig diese Berufsrichtung ist und wieviel Kreativität und Innovation dabei gefragt ist. Einer der Schwerpunkte der Themenwoche war der Brückenbau. Im dazu passenden Workshop konnten die Schülerinnen und Schüler sich als Brückenbaurinnen und -bauern testen und gleichzeitig den Profis bei einem Baustellenbesuch über die Schultern schauen. Am Institut für Geomatik an der ETH lernte die Gruppe zusätzlich einige Studiengänge kennen, und ein Highlight der Woche war der Besuch der SR Technics (Flugzeugrevisionen) am Flughafen Zürich.

Gruppe «Life Science - Neurowissenschaft»
Die Neurowissenschaft beschäftigt sich mit der Untersuchung des Gehirns. Neben der experimentellen Grundlagenforschung wird auch nach Heilungsmöglichkeiten und bionisch konstruierten Apparaturen gesucht. Die ETH Zürich organisierte dazu im Jahr 2016 einen Wettkampf (Cybathlon) für Teilnehmerinnen und -teilnehmer mit körperlichen Behinderungen. Die Teilnehmer mussten mit Hilfe von bionisch konstruierten Apparaturen, roboterunterstützen Prothesen oder Gehirn-Computer-Schnittstellen vorgegebene Aufgaben bewältigen. Die Schülerinnen und Schüler, welche der Gruppe «Life Science» angehörten, lernten in der MINT-Woche besonders viel Neues über das Gehirn. Neben der eigenen Teilnahme am Workshop zum Cybathlon besuchten sie auch das Paraplegiker-Zentrum in Nottwil und konnten Einblick in die Forschungstätigkeiten des Paul-Scherrer-Instituts in Würenlingen erhalten.