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Exkursion der Griechen an die Mykene-Ausstellung in Karlsruhe

  • 09. April 2019
  • Autor: Theodor Babusiaux, M43

Am letzten Mittwoch waren wir schon um 07:50 Uhr am Hauptbahnhof Zürich, um in den ICE nach Karlsruhe zu steigen. Da wir Griechisch gewählt haben und schon auf unserer Griechenlandreise einen Tag in Mykene verbracht hatten, konnten wir uns diese Ausstellung zu den Fundstücken der Mykenischen Kultur nicht entgehen lassen.

Wir haben von der Arbeit des deutschen Archäologen Heinrich Schliemann erfahren und verschiedenes vergoldetes und getöpfertes Geschirr gesehen. In einigen Gräbern fand man Vasen und Töpferwaren, die aus anderen Teilen Griechenlands stammen. Man fand dies heraus, weil der Ton nicht überall die gleiche Zusammensetzung hat, aber auch, weil die Töpferwaren verziert waren, und man dies mit bekannten Stilen vergleichen konnte. Daraus kann man schliessen, dass die griechischen Töpferwaren von einem Stadtstaat in den anderen importiert und exportiert wurden, und dass die griechischen Stadtstaaten aktiv Handel betrieben. Auch sah ich eine vergoldete Tasse im geometrischen Stil, die mit Spiralen verziert war. Und es wurde wieder deutlich, dass die mykenische Kultur massgeblich von der minoischen Kultur beeinflusst wurde, die 400 Jahre älter ist.

Nach dem Museumsbesuch gingen wir in ein griechisches Restaurant, wo wir uns mit Gyros, Tsatsiki, griechischen Bohnen und anderen Köstlichkeiten verpflegten. Nachher waren wir satt (von Essen und Wissen) und leicht müde von allem, was wir erlebt hatten. Als wir um 19:30 Uhr in Zürich wieder ankamen, waren wir froh, im Badischen Landesmuseum gewesen zu sein.