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Feierliche Eröffnung des Semesters

  • 28. August 2017
  • Autor: KD

„Linus auf dem Weg zur Schule“ – Wie oft musste sich Linus Folini (O63) wohl diesen Satz anhören, nachdem er mit zarten dreizehn Jahren zum Vorzeigeschüler des FGZ-Werbefilms avanciert war?

An der diesjährigen Jahreseröffnung steht Linus wieder im Rampenlicht: Zusammen mit seiner Mitschülerin Lara Pfister (O61) hält er die traditionelle Rede der Maturanden und nimmt sich, mit weiser Distanz, selbst ein wenig auf die Schippe. Lara und Linus geben den Schülerinnen und Schülern wohlwollende Ratschläge für gutes und gelassenes Gelingen am FGZ und gemahnen schmunzelnd ihre Lehrerinnen und Lehrer, die Hoffnung mit den neu gebackenen Maturanden auch im letzten Jahr nicht zu verlieren.

Rektor Dr. Thomas Bernet geht in seiner Rede vornehmlich auf die zukünftige Rolle der neuen Schülerinnen und Schüler in der Gemeinschaft des FGZ ein, die an diesem Morgen symbolisch und feierlich aufgenommen werden. Dabei hebt er hervor, der Begriff „Elite“ sei explizit keine Bezeichnung, die zwangsläufig mit dem FGZ in Verbindung zu bringen sei, vielmehr werde an der Schule ein Klima nobler Zurückhaltung gefördert. Am FGZ stünden andere, wichtigere Werte als Dünkel und Schein im Vordergrund: „Hohe menschliche Eigenschaften wie gegenseitiger Respekt, Solidarität und Rücksichtnahme sowie Zuversicht, Redlichkeit und Wahrhaftigkeit“.

Die unzähligen Eltern, Schüler und Freunde kommen an diesem für das Schuljahr besonders wichtigen Ereignis in den Genuss abwechslungsreicher musikalischer Darbietungen. An diesem Morgen sticht besonders Lukas Walker (O53) hervor, der das Publikum mit einer Eigenkomposition am Flügel verzaubert und in Staunen versetzt. Darauf folgt der Akt, der wohl jedem FGZ-Absolventen für immer in Erinnerung bleibt: Die Aufnahme in die FGZ-Gemeinschaft durch den festen Händedruck des Schulleiters.

Viele, über Hundert, neue kleine Linusse sind seit Montag auf dem Weg zur Schule. Mögen auch sie eines Tages gelassen und zuversichtlich im Maturajahr stehen und sich amüsiert, aber auch wehmütig, an ihre Anfangszeiten erinnern.