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Unsere Maturand/innen besuchen das Bundeshaus

  • 08. März 2017
  • Autor: VA

Sie tippen eifrig in die Tasten ihrer Laptops, sie lesen in Zeitungen und Magazinen, bearbeiten ihre Handys oder diskutieren lautstark in und neben den nur dürftig besetzten Sitzreihen: eine Szenerie, wie sie sich vor unseren Augen abspielt in der „Curia Confoederationis Helveticae“, sprich im Bundeshaus, näherhin im Nationalratssaal anlässlich der Debatte über Traktandum 15088 betr. das Bundesgesetz bzgl. Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit.

Unsere von den Zuschauertribünen des Nationalratssaals herabblickenden Maturandinnen und Maturanden staunten ob der „undisziplinierten“ Vorstellung der Volksvertreter nicht schlecht, sind sie doch aus dem Unterricht eine ganz andere Gangart gewohnt. Immerhin vermochte Gregor Rutz, Jurist, Unternehmer und Nationalrat der SVP Zürich seit 2012, der unserer Gruppe in souveräner Manier Rede und Antwort stand, die Eindrücke etwas zu korrigieren mit seinem Hinweis auf den speziellen Charakter des verfolgten Geschäfts, das sich in der Differenzbereinigung befinde, sodass die Meinungen der Räte eben schon feststünden, was der Aufmerksamkeit nicht gerade zuträglich sei.

Und tatsächlich füllten sich die Reihen des Nationalrats schliesslich fast zur Gänze, sobald es galt, zur (elektronischen) Abstimmung zu schreiten. Auf eine entsprechende Frage von Schülerseite erklärte Nationalrat Rutz, die grosse Kammer neige deutlich stärker zum „Tohuwabohu“ als der Ständerat, in dem deutlich gediegenere Diskussionssitten herrschten. Die Fachschaft Geschichte/Staatskunde des FGZ, (unter der Leitung von Doron Toggenburger) Organisatorin des alljährlichen Maturandenausflugs ins Bundeshaus, behält sich vor, im kommenden Jahr die Tribünen zu wechseln, um für einmal die „chambre de réflexion“ in den Fokus zu nehmen.

FGZ-Schüler vor dem Bundeshaus