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Spezialwoche vor den Herbstferien: Blinde Kühe und Bier

  • 14. Oktober 2022
  • Autor/in: KD

Es wäre buchfüllend, wollte man alles aufzählen, was in einer Spezialwoche passiert, so divers und spannend ist das Programm, das in wochenlanger Vorbereitung auf die Beine gestellt wird.

Es folgt ein Versuch: Die höheren Klassen genossen das Privileg, auf Reisen zu gehen. Besonders die Maturareise, allseits anerkannter Höhepunkt der Gymi-Karriere, bescherte wie immer eine intensive Woche mit vielen Eindrücken, dem einen oder anderen Gläschen Wein und Bier und wenig Schlaf. Die fünften Klassen hielten sich, je nach Schwerpunktfach, in Genf, wo das internationale Flair erkundet, in Florenz, wo die italienische Sprache und Kultur aufgesogen, in Rom, wo den Spuren der alten Römerinnen und Römer nachgegangen wurde, oder auch in und um Zürich auf. Aufgrund der MINT-Woche fuhren die vierten Klassen kreuz und quer durchs Land und besuchten verschiedenste Institutionen, und zwar nicht nur alle möglichen Ableger der ETH, sondern auch Orte wie die Bierbrauerei Feldschlösschen (wo auch degustiert wurde, aber notabene nur alkoholfrei) oder das KKW in Gösgen (wo es an zu degustierender Flüssigkeit nichts Interessantes gab). Je tiefer die Klassen, desto individueller gestaltete sich das Programm. Von den dritten Klassen abwärts wurde also beispielsweise über Sprache philosophiert oder im Zoo Zürich perspektivisch geschrieben, man ging ins Römerlager oder befasste sich in einem Projekt mit Pompeji. Escape rooms und adventure arenas wurden genauso besucht, wie auch zahlreiche Museen. Ein Robotikprojekt wurde angegangen, es wurde ins Klassenlager gepilgert, Würste wurden gebraten und Unerschütterliche badeten in sehr kühlen Gewässern. Es gab aber auch Angebote zur Gesundheitsförderung sowie einen Sensibilisierungsworkshop zu Sehbehinderungen, der als Abschluss einen Besuch im Restaurant «Blinde Kuh» beinhaltet, in dem im Dunkeln gegessen wird.

Was aber allen Projekten, den erwähnten und auch den unerwähnten, gemeinsam ist: Die Gemeinschaft des FGZ hat viel erlebt, das in der Erinnerung fortdauern wird.