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Vorlesewettbewerb – ein Hauch von Normalität

  • 28. Februar 2021
  • Autor: HR

Keine Schulreise, keine Spezialwoche, keine Weihnachtsfeier… so langsam schlägt die Corona-Absageflut allen aufs Gemüt. Umso grösser war die Freude der Erstklässlerinnen und Erstklässler, dass der Vorlesewettbewerb unter strenger Einhaltung des Corona-Schutzkonzeptes stattfinden konnte und damit für eine willkommene Abwechslung im maskierten Schulalltag sorgte. Anders als in den Vorjahren fand sich das Publikum diesmal nicht in der Aula, sondern in ihren Klassenzimmern ein, um den Wettbewerb über Livestreaming zu verfolgen. Trotz erschwerter Umstände gelang es den Vorlesenden für ein gelungenes «Kino im Kopf» zu sorgen und das Publikum und die Jury in fremde Lesewelten eintauchen zu lassen. Wie geht es mit Rémy, der von seinen Stiefeltern verkauft wird, weiter? Schafft es Enola Holmes sich gegen ihren Bruder durchzusetzen? Und gelingt es Anna noch rechtzeitig vor den Nazis zu fliehen?

Mit ihren ausgezeichneten Lesevorträgen gelang es schliesslich Leonard (G1b), Lilly (G1c) und Tara (P1c) in die zweite Runde einzuziehen, in der die Vorlesenden einen anspruchsvollen Textauszug aus dem Jugendroman «Agent mit Biss» von Jonathan Cole vortragen mussten. Die Jury kürte schliesslich Leonard zum Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs, der durch seine mitreissende und amüsante Vortragsweise am meisten überzeugte.

Ein besonderer Dank geht an alle Organisatoren, die durch ihr grosses Engagement diesen technisch aufwändigen Anlass erst möglich gemacht haben und natürlich an alle Kandidatinnen und Kandidaten, die mit ihren lebendigen Vorträgen Corona getrotzt und einen Hauch von Normalität durchs Schulhaus wehen liessen.