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Erfolgreiche Schülerinnen bei SJF

Beim 60. Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht stellten 114 Finalistinnen und Finalisten aus Gymnasien und Berufsfachschulen ihre Forschungsarbeiten einer Fachjury sowie der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen der Prämierungsfeier vom 2. Mai 2026 wurden unsere beiden Schülerinnen Mariia Palamarchuk und Tara Leo ausgezeichnet. Beide Arbeiten basieren auf den Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

Klaudija Kordic

Lehrerin für Deutsch

2. Mai 2026

2. Mai 2026

Mariia Palamarchuks Maturitätsarbeit «Psychological Resilience Among Displaced Ukrainians in Switzerland: An Exploration of Age-Related Differences», betreut von Heleen Derveaux, wurde mit einer Goldmedaille sowie dem Sonderpreis «European Union Contest for Young Scientists (EUCYS)» ausgezeichnet.

Auch Tara Leo durfte sich über eine Ehrung freuen: Für ihre Arbeit «The Psychology of Hate: Online Discourse in Times of Geopolitical Crisis», betreut von Dr. Chris Jones, erhielt sie eine Bronzemedaille.

Die Forschungsarbeit von Tara Leo untersucht, wie Hassrede in Onlinekommentaren während geopolitischer Krisen entsteht und sich verändert. Grundlage bilden eine Befragung von Schweizer Medienschaffenden sowie die Analyse von über 7000 Kommentaren der Onlinezeitung «20 Minuten» im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg.

Mithilfe der Theorie der „moralischen Entkopplung“ von Albert Bandura wurde untersucht, wie Menschen verletzende oder feindselige Aussagen rechtfertigen, ohne ihr positives Selbstbild infrage zu stellen. Die Ergebnisse zeigen, dass Hassrede klaren psychologischen Mustern folgt und besonders in Krisenzeiten zunimmt. Dabei erwies sich die „Diffusion von Verantwortung“ als häufigster Mechanismus.

Die Arbeit verdeutlicht zudem, dass ähnliche Mechanismen bereits in historischen Kontexten – etwa während des Zweiten Weltkriegs – zur Rechtfertigung von Ausgrenzung und Gewalt eingesetzt wurden. Abschliessend betont die Studie die Bedeutung von Medienkompetenz und Sensibilisierung, um demokratische Diskurse im digitalen Raum zu schützen.

Die Forschungsarbeit von Mariia Palamarchuk untersucht die psychische Resilienz ukrainischer Geflüchteter in der Schweiz. Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen mit Fluchterfahrungen Belastungen bewältigen und welche Rolle dabei Faktoren wie Erholung, persönliches Wachstum, Unterstützung aus dem Umfeld und die eigene Denkweise spielen. Grundlage der Studie bildet eine Onlinebefragung von 183 ukrainischen Geflüchteten ab 16 Jahren.

Die Ergebnisse zeigen insgesamt eine mittlere bis hohe Resilienz. Besonders ausgeprägt waren die Fähigkeit zur Erholung nach belastenden Erfahrungen sowie die Bedeutung sozialer und äusserer Unterstützung. Weniger stark ausgeprägt war hingegen die aktive Neugestaltung des eigenen Lebens. Entgegen der ursprünglichen Annahme konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Altersgruppen festgestellt werden. Entscheidend für die Resilienz erwiesen sich vielmehr eine anpassungsfähige Denkweise, Bildung sowie unterstützende Umweltfaktoren.

Die Arbeit verdeutlicht, dass Resilienz kein festes Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern stark von den jeweiligen Lebensumständen geprägt wird. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der langfristigen Integration und Unterstützung geflüchteter Menschen.

Wir gratulieren den beiden Schülerinnen herzlich zur herausragenden Leistung und grossen Ehre und danken unserer Kollegin und unserem Kollegen für die Betreuung der beiden Arbeiten!


Fotos: Schweizer Jugend forscht

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