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Das FGZ ist eine liberale und weltoffene Schule in  der  Tradition  christlich-­‐humanistischer Menschenbildung. Es wurde 1888 als Privatschule gegründet.
Unser Angebot  umfasst  zwei  Vorbereitungsklassen,  eine  Sekundarabteilung  A  auf  progymnasialem Niveau, die progymnasial ausgerichtete Bilingual Middleschool Zurich für das 7. und 8. Schuljahr sowie ein Lang-­‐ und Kurzgymnasium mit bilingualen Ausbildungsgängen und staatlich anerkannter Hausmatur.

Im Gymnasium können vier Profile gewählt werden: ein altsprachliches, ein neusprachliches, ein mathematisch-­‐naturwissenschaftliches mit zwei Schwerpunktsrichtungen und ein  wirtschaftlich-­‐ rechtliches.

Für die gymnasialen Lehrgänge ist das eidgenössische Maturitätsanerkennungsreglement (MAR), für die Vorbereitungsklassen, die Sekundarschule und die Bilingual Middleschool der kantonale  Lehrplan verbindlich.

Die Schule wird nach privatwirtschaftlichen, aber nicht gewinnorientierten Grundsätzen geführt. Träger ist ein Schulverein, sein oberstes Führungsorgan der Vorstand.

Rektor bzw. Rektorin und Prorektoren bzw. Prorektorinnen leiten die Schule. In den Klassen übernehmen die Klassen-­‐ und die Fachlehrpersonen die ihnen zukommenden Führungsaufgaben.

Ein kooperativer Führungsstil sorgt  für  eine  solide  Abstützung  der  Schulpolitik  bei  Schülerschaft,  Eltern und  Mitarbeitenden.

Wir führen motivierbare Schülerinnen und Schüler zu einem Abschluss, der ihren Begabungen und Neigungen  entspricht.

Unser Unterricht verbindet klare Leistungsanforderungen mit Angeboten zur individuellen Förderung und Betreuung.

Eine breite Allgemeinbildung betrachten  wir als die beste Grundlage für eine spätere  Berufsausbildung. Dazu gehört auch die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen der Zeit, der Weltanschauung  und  der Religion.

Angestrebt wird eine Haltung, aus der heraus Verantwortung für sich und andere wahrgenommen werden kann.

Schulleitung und Lehrerschaft bestimmen Leitlinien und setzen Grenzen; zum  Gedeihen  des  Ganzen tragen alle Glieder der Schulgemeinschaft bei.

Die Verantwortlichen sind bestrebt, die Schule nach Massgabe der gesellschaftlichen und pädagogischen Erfordernissen   weiterzuentwickeln.

Gegenseitiges Vertrauen und klare, einsichtige Regeln schaffen ein positives Lernklima.

Der Unterricht ist zielorientiert und legt Wert  auf  die  stufengerechte  Vermittlung  grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen.  Er  ist  wissenschaftlich  abgestützt  und  realitätsbezogen.  Er  hilft den Schülerinnen und Schülern, sich in unserer komplexen Welt zurechtzufinden.

Engagiert, abwechslungsreich und anregend dargeboten, weckt der Unterricht Freude am Lernen. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Ausdauer und methodischem Lernen angehalten und dahin geführt, kritisch zu denken sowie selbstständig und eigenverantwortlich zu lernen. Nach Möglichkeit werden sie in die  Unterrichtsgestaltung  einbezogen.

Im Rahmen gegebener Normen werden die Schülerinnen und Schüler differenziert beurteilt, ihre Beiträge ernst genommen und sachlich gewürdigt. Leitgedanke ist die Ermutigung.

Die Lehrerschaft ist offen für neue Lehr-­‐ und Lernmethoden und setzt diese gezielt ein.

Schülerschaft, Eltern, Vorstand und Mitarbeitende bilden die Gemeinschaft des Freien  Gymnasiums  in Zürich. Die überschaubare Grösse bietet  die  besondere  Chance,  Werten  wie  Offenheit,  Achtung, Vertrauen und Rücksichtnahme nachzuleben.

Gesprächskultur auf allen Ebenen ist uns wichtig; dazu gehört der Grundsatz, dass Konflikte zunächst auf der Ebene der Direktbetroffenen angegangen werden.

Lehrerinnen und Lehrer verpflichten sich, den Bildungs-­‐ und Erziehungsauftrag zu erfüllen. Ihre Autorität beruht auf ihrer Persönlichkeit und der erzieherischen, fachlichen und didaktischen Kompetenz. Sie sind sich bewusst, dass die Qualität der Schule wesentlich vom Niveau ihres Unterrichts abhängt.

Zugleich anerkennen sie, dass sie  innerhalb  einer  Schulgemeinschaft  wirken;  sie  übernehmen entsprechende Aufgaben ausserhalb des Unterrichts und setzen sich auch für die Entwicklung ihrer Schule ein. Dafür wissen sie sich in der Gemeinschaft aufgehoben, die Schwächen erträgt und ihre Persönlichkeit respektiert.

Ständige Weiterbildung gewährleistet  den  hohen  fachlichen  und  pädagogischen  Standard  der Lehrerschaft. Deshalb ist sie bereit, den eigenen Unterricht periodisch zu überprüfen und überprüfen zu lassen.

Schülerinnen und Schüler stehen im Zentrum der Schulgemeinschaft. Sie beeinflussen auch das Ansehen der Schule.

Wir erwarten von ihnen, dass sie lernen wollen, dass sie bereit sind, den Werten der Schulgemeinschaft nachzuleben und sich soweit einzuordnen, wie es ein sinnvoller Schulbetrieb verlangt. Dazu gehören gutes Benehmen, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.

Gegenseite Hilfe und Übernahme von Gemeinschaftsaufgaben im  Schulalltag oder bei Anlässen gehören zu unserem Selbstverständnis.

Wo es möglich ist, wird die Schülerschaft zur Mitsprache beigezogen.

Wir wünschen einen regen Kontakt zu den Eltern und schätzen ihre Mitarbeit, sei es an Elternabenden, im Schulverein oder beim Mittagstisch.

Wir erwarten die Unterstützung der Eltern, was die Erziehungsarbeit anbelangt. In Problemsituationen bemühen wir uns gemeinsam um Lösungen, die im Interesse des Schülers bzw. der Schülerin und der Schulgemeinschaft  liegen.

Wir  fördern  das  Gemeinschaftsleben  durch  vielfältige  schulische  und  ausserschulische  Aktivitäten.  Dazu gehören

  • Eröffnungs-­‐ und Weihnachtsfeiern
  • Theaterproduktionen  und  Konzerte
  • Arbeitswochen
  • Schulreisen, Kunstgeschichts-­‐ und Maturreisen sowie Sportlager
  • Anlässe der Schülerorganisation und Sporttage
  • der Mittagstisch, bei dem Eltern freiwillig mitwirken
  • die  Aufgabenhilfe
  • enge Kontakte mit den Ehemaligen

Wir nehmen uns vor, diese Zeichen lebendiger Schulgemeinschaft zu erhalten und den Lebensraum Schule weiter  auszugestalten.

Unsere  staatlich  anerkannte  Schule  versteht  sich  als  eine  der  Stadt  und  dem  Kanton  verbundene Institution. Sie nutzt als Privatschule die Freiräume, welche die gesetzlichen Vorschriften gewähren.

Sie pflegt gute Beziehungen zu beiden Hochschulen, zu Mittelschulen im Kanton und Privatschulen.

Sie sorgt für ein profiliertes Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit.